Jesus hilft schuldigen - Gottkennen.at
Jesus hilft schuldigen

Diese Wahrnehmung – Ja, auch ich bin schuldig, bin ein „Sünder“ – stellt die Bibel in einen besonderen Zusammenhang. Jesus sagt: „Ich versichere euch: Jeder, der sündigt, ist ein Sklave der Sünde. … Nur dann, wenn der Sohn euch frei macht, seid ihr wirklich frei.“ (Johannesevangelium 8,34 u. 36)
Einerseits zeigt sie Sünde dadurch als Lebensprinzip und nicht als Ausrutscher. In diesem Versagen sind wir „gefangen“. Paulus beschreibt diese Situation folgendermaßen:

„Denn wir haben ja vorhin alle beschuldigt, dass sie alle unter der Sünde sind, wie geschrieben steht: »Es ist keiner gerecht, auch nicht einer; es ist keiner, der verständig ist, der nach Gott fragt. Sie sind alle abgewichen, sie taugen alle zusammen nichts; da ist keiner, der Gutes tut, da ist auch nicht einer!“ (Römerbrief 3,10-12).

Die Not nach Freiheit

Diese Verstrickung oder Gefangenschaft der Sünde ist ein Bild, das die Bibel immer wieder zeichnet. Sie unterstreicht damit, dass es nicht reicht, wenn nur frei sein zu wollen. Das wollen viele Gefangene … Als Sklaven brauchen wir – weiter im Bild gesprochen – jemanden, der uns freikauft. Dies gilt übertragen auch für uns und unsere Schuld.

Jesus hilft denen, die zu ihm kommen

Dies ist ein Kennzeichen des christlichen Glaubens: Er ist ein Hilfsangebot. Und mit diesem Angebot wendet sich Jesus ausdrücklich an Menschen, die seine Hilfe auch brauchen. Nur – wer will schon gern hilfsbedürftig sein?
Genau deshalb, wegen unserer Sünde, ist Jesus Mensch geworden und ließ sich schließlich unschuldig hinrichten. Das war kein Unfall, es war Absicht – Gottes gute Absicht mit uns:

„Selbst der Menschensohn ist nicht gekommen, um sich dienen zu lassen, sondern um anderen zu dienen und sein Leben als Lösegeld für viele Menschen hinzugeben.“

(Markusevangelium 10,45).

Jesus nur für Schwache?

Jeder Marketingfachmann hätte Jesus davon abgeraten, in erster Linie diejenigen einzuladen, die auf der Schattenseite des Lebens stehen, die Versager, Schwachen und Hilfsbedürftigen. Andererseits hat jeder Mensch seine Fehler, seine Grenzen und Schwächen. Ich kann es also als Angriff verstehen oder als wohltuendes Entgegenkommen, wenn Jesus sagt: „Nicht die Gesunden brauchen den Arzt, sondern die Kranken. Ich bin gekommen, um Sünder zur Umkehr von ihren Sünden zu rufen, und nicht, um meine Zeit mit denen zu verbringen, die sich schon für gut genug halten.“ (Lukasevangelium 5,31-32).

Glaube als Angebot für jeden?

Das Angebot von Jesus richtet sich damit weniger an Menschen, die am Rande der Gesellschaft stehen, sondern an Menschen, die sich bewusst sind, dass sie nicht nur Stärken sondern auch Defizite haben. Jesus hat offensichtlich kein Interesse an bürgerlicher Fassade: Er sieht unsere Einsamkeit, unsere Schuld, unsere Krankheiten und unsere Probleme. Und er stellt fest: Dafür bin ich gekommen. Um dich gesund zu machen, dir mein Heil anzubieten. Vieles bei dieser heilenden Begegnung mit dem „Heiland“ ist ein Prozess. Jesus nimmt also nicht mit einem Schlag alle negativen Seiten unseres Daseins weg, aber wer ihm vertraut, der merkt seinen positiven Einfluss.

Wie kann ich zu Jesus kommen?
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