Woran denkst du zuerst, wenn du „Sünde“ hörst? An Mord und Totschlag, Stehlen und Lügen oder an das Stück Sahnetorte, das letztlich zu viel war? All diese Gedanken haben eines gemeinsam: Sie zeigen ein Verbot. Scheinbar hat Sünde also etwas damit zu tun zu, dass etwas verbotenes getan wird.

Sünde ist mehr als ein gebrochenes Verbot

In der Bibel wird uns ein breiteres Bild von Sünde gezeigt. Von der Wortbedeutung her ist Sünde noch nicht einmal moralisch verwerflich, es ist einfach eine „Zielverfehlung“. Ein sündiger Mensch verfehlt also das Ziel, das Gott sich für ihn eigentlich gedacht hat. Im Schöpfungsbericht ist die Rede davon, dass Gott uns Menschen ursprünglich in seinem Ebenbild geschaffen hat. Jeder Mensch soll also das Wesen Gottes reflektieren. Allerdings reicht ein kurzer Blick in die Geschichte oder in dein eigenes Leben, um zu zeigen, dass wir als Menschen Gottes Liebe nicht reflektieren: Wir haben unser Ziel verfehlt. Der Apostel Paulus drückt diese Erfahrung folgendermaßen aus:

„Alle sind abtrünnig geworden, alle miteinander taugen nichts. Keiner tut Gutes, auch nicht ein Einziger.“ (Römerbrief 3,12).

„Hilfe, ich bin verloren!“

Du hast dein Ziel verfehlt? Dann bist du in Gesellschaft vieler, nur das ist leider kein Trost. Wie sieht ein Leben aus, das Gottes Wesen widerspiegelt? Und wie kannst du es finden?
Jesus hat einmal gesagt: „Wer mich gesehen hat, hat den Vater gesehen.“ (Johannesevangelium 14,9) Jesus zeigt uns also wie ein Leben aussieht, das Gott widerspiegelt, dass ihm gefällt. Ein Leben, das sein Ziel nicht verfehlt. Doch wenn du in Jesus das ultimative Ebenbild Gottes erkennst, hilft dir das nur bedingt weiter. Wie kannst selber so werden? Anstrengung scheint hier nicht der richtige Weg zu sein – die Liste der Gescheiterten ist schier endlos lang.

Das Problem der Sünde gelöst

Gott wäre nicht Gott, wenn er uns mit diesem Problem allein ließe. Er hat sich nicht umgedreht und gesagt: „Viel Erfolg beim Versuch freizukommen.“ Im Gegenteil. Jesus hat nicht nur vorgelebt, was es heißt, Gottes Ebenbild zu sein. Er hat den Abgrund überwunden, der sich zwischen Gott und dir auftut. Wie er das getan hat, siehst du hier bei gottkennen.at. Natürlich beantwortet diese Seite nicht alle deine Fragen. Deshalb gibt es E-Coachs, die gern mit dir ganz persönlich ins Gespräch kommen. Auch über das Thema Sünde. Und übrigens immer vertraulich! Eine kurze Anfrage hier im Formular genügt.

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