Die Zehn Gebote

Du sollst nicht töten.
Du sollst nicht ehebrechen.
Du sollst …

Ja, was gehört denn noch alles zu den Zehn Geboten?
Und haben diese uralten Gesetze uns heute noch etwas zu sagen? Manches darin klingt schon sinnvoll, anderes wirkt eher antiquiert. Was hältst du von den Zehn Geboten? Wofür waren sie wohl ursprünglich gedacht? Und was ist heute ihr Wert?
(Übrigens: Wenn du sie einmal nachlesen möchtest, findest du sie im Original hier.)

Ein Vertrag mit Gott

Heute betrachten wir die Zehn Gebote meist sehr individuell. Also in dem Sinne: Halte dich daran, wenn es dir etwas bedeutet. So waren sie ursprünglich sicher nicht gedacht. In ihrer Form erinnern die Zehn Gebote an damals übliche Verträge, wie sie zum Beispiel ein König mit seinen Untergebenen abschloss. Offensichtlich ging es um mehr als um richtiges Verhalten: Die Zehn Gebote handeln (auch) davon, dass Israel dadurch Gottes Volk wird.

Ethische Grundlage

Natürlich spielt die Ethik bei den Zehn Geboten eine wichtige Rolle. Mancher mag sich gegen den Anspruch der Gebote wehren, doch wie relevant sie sind, merkst du, wenn du sie einmal „umdrehst“. Möchtest du, dass man dich umbringt? Bestiehlt? Deinen Ehepartner verführt? Obwohl diese Gesetze schon uralt sind, scheinen sie doch bis heute relevant zu sein. Und manch einer, der sich völlig anders verhält, merkt irgendwann, dass ihm die Basis fehlt, dass sich echtes Leben nicht ohne die guten Regeln Gottes gestalten lässt. Ricardo ging es zum Beispiel so.

Wie komme ich zu Gott?

Problematisch werden die Zehn Gebote erst, wenn man daraus einen Weg zu Gott macht.
„Halte die Gebote, dann hat Gott dich lieb bzw. darfst du zu ihm kommen.“ Das hört sich vielleicht fromm an, aber es funktioniert nicht.

Es funktioniert nicht, weil für uns als Menschen gilt:
„Alle haben gesündigt und die Herrlichkeit Gottes verloren.“ (Römerbrief 3,23)
Und es funktioniert nicht, weil Gott sich nie auf irgendwelche Punktezählerei einlässt. Gott liebt bedingungslos. Er liebt dich und mich. Und er begegnet uns in seinem Sohn Jesus. Näheres dazu wird hier bei gottkennen.at erklärt. Schau doch einfach mal rein.

Liebe ist der Weg

Die Tendenz der Menschen war es schon immer, aus wenigen Regeln viele zu machen. So stehen im Alten Testament letztlich nicht zehn Gesetze, sondern 613. Und die Juden haben darum herum noch viel mehr Regeln entwickelt. Jesus hat das Ganze übrigens deutlich vereinfacht. Ihm reichen zwei Gebote:

„Du sollst den Herrn, deinen Gott, lieben mit ganzem Herzen und ganzer Seele, mit all deiner Kraft und all deinen Gedanken, und: Deinen Nächsten sollst du lieben wie dich selbst.“ (Lukasevangelium 10,27)

Was hältst du davon? Lebst du nach zwei, zehn oder 613 Regeln? Oder nach deinen eigenen? Erzähl doch einem der E-Coachs von Gottkennen, was du denkst. Es könnte ein spannendes Gespräch werden!

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